Weihnachteln im Wald

Um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen, hat die Familiengruppe des Albvereins Mögglingen am 13. Dezember schon mal „geweihnachtelt“. Im Wald bei Lauterburg wanderten sechs Familien von Licht zu Licht und lösten verschiedene Aufgaben. Zunächst galt es, am Wegesrand versteckte goldene Nüsse zu finden und nicht nur die Nuss, sondern auch das darin enthaltene Rätsel zu knacken. Beim Tanne-Fichte-Wirbelsturm-Spiel ging das Laufen anschließend schnell voran, bevor die Kinder in der fast vollständigen Dämmerung Tierpostkarten aufspürten. Diese kamen nämlich in der abschließenden Geschichte vom kleinen Hasen vor, der von der Eule wissen möchte, wie man eigentlich weihnachtelt. Drei Freunde vom kleinen Hasen weihnachteln mit und erleben dabei eine Überraschung nach der anderen. Ebenso spannend gestaltete sich auch die weitere Strecke für die Familien: Inzwischen war es stockdunkel geworden und der Weg musste von einem Windlicht zum nächsten gefunden werden, um Stück für Stück zu erfahren, wie die Geschichte weiterging. Das erforderte einiges an Mut, denn bei Nacht waren bisher nur wenige im Wald unterwegs gewesen. Doch wie in der Geschichte nahm auch der Adventsspaziergang ein gutes Ende, und am letzten Halt wartete auf die tapfere Gruppe eine besondere Überraschung: ein mit Lebkuchen behängter Tannenbaum!

In der warmen Skihütte klang der Abend schließlich bei Punsch, Plätzchen, Würstchen und einer kleinen Bastelaktion aus. Schöner hätte das „Weihnachteln“ nicht sein können und wir freuen uns darauf, euch im neuen Jahr bei der nächsten Veranstaltung „Wer war denn hier? – Tierspuren entdecken“ am 24. Januar wiederzusehen!

Frohe Festtage und ein Gutes Jahr 2026

Der Vorstand der Ortsgruppe Mögglingen bedankt sich bei allen Wanderführern, Mitwanderern, Gönnern, Sponsoren und Helfern, die zum Gelingen des Wanderjahres 2025 beigetragen haben. Wir wünschen Frohe Festtage, einen guten Rutsch und alles Gute im neuen Wanderjahr mit vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen. Der Wanderplan 2026 wird im Januar verteilt, unter moegglingen.albverein.eu auch online.

Renate Maier, Vorsitzende

Jahresabschluss-Wanderung mit Erstbesteigung

Höhepunkte in Mögglingens Süden war Thema und fast 30 Wanderer wollten wissen, was sich Wanderführer Ottmar Schweizer dafür ausgedacht hatte. Los ging´s am Marktplatz und zunächst nach Osten, wo die Brücke über die B29 wohl den höchsten Punkt auf Mögglinger Markung darstellt. Nächster Höhepunkt war der Hochbehälter Bühler, den die wenigsten von innen gesehen hatten. Heinz Kolb, Betriebsleiter bei der Landeswasserversorgung gab interessante Einblicke in die Geschichte der Mögglinger Wasserversorgung und das Innenleben dieser lebenswichtigen Einrichtung. Am Lauterner Sportplatz vorbei ging es weiter und bei der Baumschule Koch gab es die nächste Überraschung. Chefin Liane Koch stellte ihren modernen Betrieb vor, den ihre Eltern vor über 60 Jahren gegründet hatten. Eine Herausforderung stellt die Versorgung mit Gießwasser im Sommer dar. Mit eigenem Teich, einer Zisterne und der erfolgten Umstellung auf Tröpfchenbewässerung wird vorgesorgt. Mit Tochter Marietta hatte sie leckeren Glühwein, Punsch und Christstollen vorbereitet, so dass es am Schwedenofen im Verkaufsraum richtig gemütlich war. Doch der Wanderführer mahnte zum Aufbruch, denn er hatte noch einen Höhepunkt in der Hinterhand. Unter der Lautertalbrücke der B 29 führte der Weg wieder Richtung Mögglingen und wer meinte, der letzte Höhepunkt sei das Vereinsheim des FC Stern Mögglingen, sah sich getäuscht, denn es galt noch, den „5. Kaiserberg“ zu erklimmen. Vom Kreisverkehr aus wurde der höhere der zwei Hügel mit dem Erdaushub der Ortsumgehung bestiegen und die Erstbegehung mit dem Hissen der Albvereinsfahne imm Beisein von Bürgermeister Adrian Schlenker gebührend gefeiert. Mit einem zünftigen Vesper im Vereinsheim fand das Wanderjahr einen guten Abschluss und die Ortsvorsitzende Renate Maier bedankte sich beim Wanderführer und allen, die zum Gelingen des Wanderjahres beigetragen haben.

Auf dem 5. Kaiserberg, im Hintergrund die anderen 3.

Wanderung von Lauterburg nach Essingen

Anfang November trafen sich 21 Wanderer, um bei schönem Herbstwetter von Lauterburg nach Essingen hinunter zu wandern. Erste Station war am Pfaffensturz mit einem klaren Ausblick ins Land hinaus. Zweite Station war der neu eingerichtete Bestattungswald, wo auch schon Philipp von Woellwarth bereit stand, um mit seiner Mitarbeiterin Marianne Weber die Idee, die Abläufe und Bedingungen einer Urnenbestattung im Wald zu erklären und alle interessierten Fragen beantwortete. Beim Herumstehen wurde es schon etwas frisch und da war der von Wanderführer Thomas Riede mitgebrachte eigene Schlehenlikör natürlich willkommen. Weiter ging es mit blauem Dreieck über die Hohe Wiere mit schönem Blick über Essingen nach Aalen und zum Braunenberg. Am Prinzeck vorbei war es dann nicht mehr weit nach Essingen, wo im TSV-Vereinsheim Leib und Seele zum Abschluss eingekehrt wurde. Dort warteten auch zwei Fahrer, um die restlichen Fahrzeuge zu holen.

Am Pfaffensturz                Im Bestattungswald

Gespenster? Gefunden – und jede Menge Spaß gehabt!

Schuhuuu, im Barnberg – Wald waren die Gespenster los und die Familiengruppe des Albvereins Mögglingen hat versucht, die frechen Geister am 26. Oktober wieder einzufangen. Es gestaltete sich für die rund 35 Teilnehmer jedoch nicht so einfach, denn unterwegs mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden. Da war z.B. der Geschmackssinn bei der Blindverkostung gefragt (übrigens auch von den Erwachsenen, die getrocknete „Fledermausgehirne“* serviert bekamen). Oder das große Netz der gruseligen Spinne Arantschi musste ohne zu berühren durchquert werden. Des Weiteren mussten die gefiederten Freunde der Gespenster anhand der Vogelstimmen erkannt und eine Strecke im Dreibeinlauf bewältigt werden, um unbemerkt an den Spukgestalten des Waldes vorbeizukommen. Ein großes Gespenst hatte sich auch noch zwischen den Bäumen versteckt. Aber das wurde von den Kindern schnell aufgespürt und als verkleideter Vater enttarnt. Nachdem dieser Probefang erfolgreich war, wurden schließlich alle Kartenteile zusammengelegt und die gespannten Geisterjäger erfuhren endlich, wo sich die Gespenster aufhielten. Dann gab es kein Halten mehr – mit Taschenlampen ausgerüstet stürmten sie los und schnell wurden alle kleinen Geister entdeckt. Und siehe da: Dahinter steckten lauter Lolligespenster! Der perfekte Abschluss dieser ereignisreichen Gespensterjagd. (*die Fledermausgehirne entpuppten sich als Dörrpflaumen)

Beim nächsten Mal wird es ruhiger und stimmungsvoll: zu unserer „Weihnachtlichen Lichterwanderung“ am 13.12. laden wir schon jetzt Familien mit Kindern ab 3 Jahren herzlich ein! Infos und Anmeldung bei Michaela Spielmann unter mspielmann@schwaebischer-albverein.de.

Mitgliederversammlung verschoben

Aus persönlichen Gründen kann die Mitgliederversmmlung für das Jahr 2025 nicht wie geplant am 30. November 2025 stattfinden. Sie wird auf den 11. Januar 2026 verschoben und findet wie geplant im Alten Schulhaus in Mögglingen statt mit Beginn um 14:00 Uhr. Eine persönliche Einladung der Mitglieder mizt Tagesordnung erfolgt noch.

Die Bänke am Limeswanderweg sind wieder fast wie neu.

Zu den Aufgaben des Wegewarts gehört die regelmäßige Überprüfung der Wanderwege. Dabei kontrolliert er, ob die Schilder und Wegweiser in Ordnung sind und ob es auf den Wegen Gefahrenstellen für die Wanderer gibt. Er schneidet die Wege frei, wenn sie von Brombeerranken zuwachsen und nebenbei beseitigt er Müll, der auf den Wegen landet, oft unweit der ausreichend vorhandenen Abfallbehälter. Es ärgert ihn, wenn er im Wald Zigarettenkippen findet, obwohl das Rauchen dort wegen der Brandgefahr strikt verboten ist.

Darüber hinaus hat er kürzlich in Eigeninitiative alle Bänke im Bereich des Limeswanderweges abgeschliffen und neu gestrichen, so dass sie wieder fast wie neu aussehen. Dafür gebührt unserem Wegewart Christoff Lucke ein ganz herzliches „Danke“.

Große Rundwanderung in und um Alfdorf am 2.10.25

Auch die über 12,5 km große Rundwanderung hat bei den Teilnehmern
Begeisterung ausgelöst. Diesmal ging es zunächst von Alfdorf ins Leintal.
Strübelmühle, Buchengehrener Sägmühle, Rottalzufluss und Gellbachzufluss liegen dicht
beisammen in einem harmonischen Landschaftsbild. Nach mehreren Kilometern Leintal wurde auf Höhe Brend wieder nach Alfdorf aufgestiegen. Nun ging es auf die steil abfallende Südseite von Alfdorf mit einem fantastischer Albblick. Der Weg führte steil abwärts bis zu einer tiefen Schlucht, die den Wanderern Respekt abverlangte. Beim anschließenden Wiederaufstieg nach Alfdorf  löste die ca. 50 m tiefe Abbruchkante, die unmittelbar nach den Häusern an der Hauptstrasse beginnt  Erstaunen aus. Der Besuch der Stephanuskirche, einer sogenannten Quersaalkirche rundete die Wanderung ab. Ausklang mit  gutem Abendessen war dann in Alfdorf-Adelstetten.

Bock auf Stock

Vom Wanderstock zum Stockbrot

Knapp vierzig begeisterte große und kleine Stöckesammler und –sammlerinnen haben sich am 27. September am Limesparkplatz bei Mögglingen versammelt, um mit dem Schwäbischen Albverein durch den Wald zu streifen. Gemäß dem Motto der Wanderung „Bock auf Stock“ wurden viele Stöcke gesammelt und für allerhand benutzt: natürlich zum wandern, aber auch zum transportieren, balancieren und spielen. Am Aussichtsturm dienten die Stöcke als Bilderrahmen und es entstand eine bunte Galerie mit Naturbildern. Das Beste kam jedoch zum Schluss und wurde vor allem von den Kindern sehnsüchtig erwartet: Stockbrot vom Lagerfeuer! Dank Irina und Victor brannte schon das Feuer als die Gruppe an der Grillstelle ankam und so konnte gleich losgelegt werden. Während die Erwachsenen geduldig die Stecken mit dem Hefeteig über der Glut drehten, vergnügten sich die Kinder mit spielen und Versteinerungen suchen. Erstaunlich und vor allem reichlich, was da alles gefunden wurde.

Mit gefüllten Taschen und Bäuchen ging es schließlich wieder zurück zum Parkplatz. Und weil’s so schön war, gibt es eine Fortsetzung des Familienprogramms. Am 26. Oktober sind alle Mutigen herzlich eingeladen zur „Gespensterjagd“!

 

 

Von Heubach nach Gammelshausen

Goldene Spätsommertage hatte ein Dutzend Wanderer erwischt, die am letzten Donnerstag mit Wanderführer Ottmar Schweizer vom Beurener Brückle loszogen, um in drei Tagen nach Gammelshausen zu wandern. Über die Teufelsklinge ging es bei frischen Temperaturen auf die Kitzinger Ebene, und nach einem Blick in die Falkenhöhle über den Falkenberg nach Böhmenkirch mit einer ersten Rast in einer Bäckerei. An der Ulmer Linde vorbei führte der Weg zur Straußenfarm am Lindenhof, wo für einen Wochentag reger Betrieb in Café und Hofladen herrschte. Von hier war das Tagesziel Steinenkirch schon in Sichtweite und auch bald erreicht. Im Landgasthof Rössle wurde Quartier bezogen und ein leckeres Abendessen eingenommen. Am Freitag ging es ins Roggental hinunter und zwar durch das Magental, das auch bei trockener Witterung und mit quer liegenden Baumstämmen eine große Herausforderung darstellt. Dem Eybach entlang wanderten die Zwölf  weiter nach Eybach, wo schon das Felsental mit anspruchsvollem Wiederaufstieg auf die Alb wartete.Schmale Traufgängerpfade führten weiter zur Mittagsrast auf der Ruine Helfenstein mit herrlicher Aussicht auf die Fünf-Täler-Stadt Geislingen. Im Zick-Zack stiegen die Wanderer nach Geislingen hinunter, um sich ein leckeres Eis zum Nachtisch zu gönnen. Doch kein Abstieg ohne Aufstieg; auf der anderen Talseite führte der Weg wieder hoch Richtung Ostlandkreuz, allerdings nicht ganz, denn auf halber Höhe ging es durch den Wald und durch Streuobstwiesen nach Bad Überkingen. Manche haben noch die dortige Therme genutzt, bevor es zum Abendessen in das Gasthaus „Hohe Schule“ und anschließend ins Quartier „Badhotel“ ging. Auf der Königsetappe am dritten Tag  wanderten die Ausflügler zunächst auf der ehemaligen Bahntrasse nach Hausen, bevor es dort über einen Wiesenweg gemächlich nach oben ging mit Ausblick ins obere Filstal und auf die Hausener Wände. Beim Passieren der Wacholderheide strahlten viele Herbstastern und Enziane mit ihren Blautönen um die Wette. Nach dem Hexensattel dann die große Herausforderung: denn auf den Haarberg ging es nicht nur steil, sondern auch voll der Sonne ausgesetzt hoch. Doch der schöne Ausblick ins Goißatäle  entlohnte wieder einmal. Zum Glück führte der weitere Weg durch den Wald zum Wasserberg, wo sich eine herrliche Aussicht auf die Voralb und die drei Kaiserberge eröffnete. Nach der letzten Mittagsrast im Wasserberghaus mussten die Wanderer wieder einmal feststellen, dass die Traufgängerwege nicht nur eben sind, denn bevor der Weg auf das 780 m hohe Fuchseck hinauf führte, ging er erst einmal steil zum Gairensattel hinunter. Doch auch dieser Aufstieg wurde mit einer prächtigen Aussicht belohnt, die über Göppingen und den Schurwald bis zum Nordrand des Remstals reichte. Nachdem beim Fuchseck der höchste Punkt der Wanderung erreicht war, ging es zur Freude der Ausflügler zum Ziel jetzt nur noch bergab. Nach einem schönen Aussichtspunkt mit Panoramablick oberhalb Gammelshausen war der Ochsen in der Ortsmitte dann auch bald erreicht. Sehr zur Freude der erschöpften Wanderer hatten die freundlichen Wirtsleute und die Speisekarte für jeden Geschmack etwas zu bieten. Nach ausgiebigem Genuss von „Ochsenfutter“ mit und ohne Fleischbeilage und einem „Dankeschön“ für die interessanten Wanderstrecken und die perfekte Vorbereitung mit Gepäcktransport und Rückholung ging es mit zwei Kleinbussen wieder zurück in die Heimat. Ein besonderer Dank gilt den Fahrern Thomas Schneidmüller, Peter Stadtmüller, Hans Sehner und Gerhard Deininger für Gepäcktransport und Rückholung.