Obwohl es zunächst nach Regen aussah, fand sich eine Gruppe von 8 Wanderern ein,
um den Spazierweg von Königsbronn zum Itzelberger See zu erkunden.
Wanderführer Christoff Lucke führte zunächst zum Brenztopf, der trotz der derzeitigen Temperaturen mit nur 7 °C Wassertemperatur 1.200 Liter pro Sekunde ausschüttet.
Weiter ging`s zur Klosteranlage der ehemaligen Zisterzienserabtei Königsbronn, die seit Ihrer Erbauung im Jahre 1303 bis heute eine sehr wechselvolle Geschichte erfahren hat. Die Gedenk-Skulptur des Hitlerattentäters Georg Elser war dann eine weitere Station, bevor der Weg zum See angetreten wurde. Entlang der Brenz im herrlichen Auenwald war bald das Etappenziel mit dem Golfkiosk erreicht, wo auch schon die erste Runde mit der Rikscha um den See gefahren werden konnte. Nach Stärkung durch Kaffee und Kuchen und Beendigung der zweiten Rikschafahrt wurde mit einer Seeumrundung der Rückweg angetreten. Die Ziegelhütte in Königsbronn sorgte mit reichlichem Abendessen für einen gelungenen Abschluss.
Archiv des Autors: ogredakteur2moegglingen
Albverein kann auch Radtour
Am Donnerstag, 20.8.2026 fanden sich 9 Radler bereits um 7:00 Uhr am Marktplatz ein, um gemeinsam zum Bernhardus zu fahren. Über Heubach und Beuren ging es flott hinauf auf die Kitzinger Ebene und weiter zur Wallfahrtskapelle. Den Festgottesdienst hielt Dr. Wolfgang Gramer, der auch zur Gitarre griff und einige Lieder aus seiner Zeit in Argentinien zum Besten gab. Por amor – aus Liebe war Thema seiner Predigt und man spürte seine Erfahrungen aus Südamerika förmlich. Nach der obligatorischen Roten im Wasserwecken und dem Stelldichein an den Ständen ging es zu einer kleinen Kaffeepause nach Böhmenkirch und weiter über Söhnstetten und Sontheim nach Steinheim, wo die Enttäuschung groß war, weil die Eisdiele geschlossen war. Also weiter durch`s Wental nach Tauchenweiler, wo wir uns nochmals stärken konnten, bevor es über Essingen und Hermannsfeld zurück nach Mögglingen ging. Die gut 65 km lange Tour hatte allen so gut gefallen, dass der Wunsch aufkam, der Schwäbische Albverein könne doch öfter so eine schöne Tour anbieten.
Auf den Spuren der Woellwarth
Gemeinsam mit dem Förderverein „Miteinander leben“ haben wir am letzten Freitag einen Ausflug mit dem Bus unternommen. Er ging zwar nicht weit, doch er war umso vielseitiger. Erste Station war auf dem Schlossgut Hohenroden, wo uns Philipp von Woellwarth in die Geschichte derer von Woellwarth einführte, die bereits 1401 Schloss Hohenroden erworben und bis heute im Besitz haben. Vom Schlosshof und der historischen Kegelbahn konnten wir einen schönen Ausblick ins Welland genießen. Weiter ging die Fahrt nach Lauterburg, wo uns Paul Kuhn in der evangelischen Kirche mit seinen Sängerinnen und Sängern sowie drei Instrumentalisten wieder einmal mit einem wunderschönen Konzert verblüffte. Auch hier waren wir auf den Spuren der Woellwarth, hatte doch Georg Wolf I. von Woellwarth um die Wende zum 17. Jhdt. Burg und KIrche Lauterburg erbauen lassen Mit einem Schwabenteller mit Maultasche, Bratwurst und Kartoffelsalat fand der gelungene Ausflug im Dorfhaus einen Abschluss. Danke an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.
Im kühlen Edenbachtal
Eine angenehme Strecke hatte Wanderführer Thomas Riede für den heißen Nachmittag des 15.Juli herausgesucht und 13 Wanderern hat sie gefallen. Los ging es vom Parkplatz bei Eins und Alles im Wieslauftal bei Welzheim. Durch das schattig kühle Edenbachtal führte der Pfad angenehm Richtung Breitenfürst, wo eine erfrischende Kneippanlage für Abkühlung sorgte. Doch allzu lange hielt man sich dort angesichts der dunklen Wolken nicht auf und weiter ging es auf den HW 6, den Limeswanderweg, der zum freigelegten Ostkastell führte. Nach Besichtigung der ausgedehnten Freiluftanlage war es nicht mehr weit bis zur Eisdiele in Welzheim. Im Anschluss an die erfrischende Pause führte die Tour durch die Stadtmitte vorbei am Feuersee und über einen Waldweg wieder zurück zu den Anlagen von Eins und Alles. Zum Abschluss wurde in der Krone in Adelstetten zünftig eingekehrt und jetzt war es auch egal, dass ein kräftiger Regen niederging.
Schneckenverkostung am Schneckenplatz
Trotz leichtem Nieselregen kurz vor sechs hat doch ein gutes Dutzend Menschen am letzten Sonntag den Weg zum Schneckenplatz gefunden. Eingeladen hatte der Schwäbische Albverein in Wertschätzung der Entscheidung des Gemeinderates, die Grünfläche vorläufig nicht aufzulösen und als Bauplatz zu verkaufen solange die Bewohner die regelmäßige Pflege übernehmen. Wie versprochen gab es Schnecken in verschiedenen Variationen von der Zimt- über die Nuss- bis zur Schinkenschnecke, die von den Nachbarn gebacken worden waren. Sogar Lakritz- und belgische Meerschnecken waren zu verkosten. Nach diesem Auftakt soll die Pflege der Grünfläche in Absprache mit der Gemeindeverwaltung in einem nächsten Schritt vereinbart werden.
Millionensiedlung im Naturschutzgebiet Dellenhäule
Am 10. Juni 2026 hatte Christoff Lucke einen Ausflug organisiert, bei dem es weniger um das Wandern als um ein besonderes Naturerlebnis ging. Trotz zweifelhafter Witterung haben sich acht Interessierte auf den Weg zum Naturschutzgebiet Dellenhäule auf dem Härtsfeld gemacht. Gerhard Ziegler und Hans-Peter Horn vom BUND Ortsverein Aalen führten mit großer Fachkenntnis durch das seit 1969 unter Naturschutz stehende und damit vor der Aufforstung geschützte Gebiet, das von Wacholderheide, frei stehenden mächtigen Eichen und Fichten geprägt ist. Eine große Besonderheit bildet die Ameisenstadt mit 7000 Hügeln auf einem Hektar Fläche und schätzungsweise 160 Millionen Bewohnern. Allein 23 der 30 in Baden-Württemberg bekannten Ameisenarten sind hier vertreten und bilden eine einmalige Populationsdichte. Hochinteressant waren die Informationen über das Leben, die Spezialisierung und Organisationsstruktur der hier dominanten Gelben Wiesenameise, die weitgehend unterirdisch und von einer Wechselbeziehung mit verschiedenen Wurzellausarten lebt. Schmetterlinge waren auf Grund der Witterung noch nicht zu entdecken, hierfür empfahlen die Naturkundler einen Besuch im Juli oder August. Der Albverein bedankte sich mit einer kleinen Spende an den BUND für die hochkarätige Führung. In Elchingen wurde zum Abschluss eingekehrt.
Mit dem Albverein auf der Landesgartenschau in Ellwangen
Eine stattliche Gruppe von fast 50 Teilnehmern nutzte die Eintrittskarte als Fahrkarte zum Besuch der Gartenschau am 12. Mai, dem Mögglinger Tag. Pünktlich zum römischen Festzug der Limesschule waren alle an der Bühne und sehr beeindruckt, was die Schule an verschiedenen Gruppierungen aus dem römischen Leben auf die Bühne brachte. Leider war es an diesem Tag sehr kalt, so dass sich außer den Mögglingern nicht sehr viele Besucher aufgemacht hatten und so hat es nicht verwundert, dass nicht alle Teilnehmer bis zum Abend ausgehalten haben. Die Darbietungen der weiteren Mögglinger Vereine und Gruppen hätten durchaus mehr Publikum verdient gehabt. So war das Fazit, dass man die Gartenschau im Sommer bei höheren Temperaturen sicher noch einmal besuchen wird.
Blütenzauber auf dem Butterbrot
Im Mai zeigt sich die Natur in voller Blüte: Die Wiesen leuchten in sattem Grün und sind übersät mit gelben und weißen Blüten. Dass sich dazwischen auch blaue, pinke, rosa- und lilafarbene Blumen verbergen, erkennt man oft erst auf den zweiten Blick.
Die Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins Mögglingen hat sich diese Vielfalt bei ihrer „Blütenzauber“-Wanderung am 5. Mai rund um den Kolbenberg genauer angeschaut und Blumen in allen Farben gesammelt. Das war wahrlich zauberhaft, was da schließlich an Farben und Formen auf dem großen Tuch auf dem Boden ausgebreitet lag.
Einige Blüten davon waren essbar und wurden beim Wiesenpicknick direkt ausprobiert. Gemeinsam wurden Gurkentaler, Löwenzahnblütenzucker und Blütenbutterbrote mit selbst geschüttelter Butter zubereitet. Ein süßer Nachtisch mit Erdbeeren, schön verziert mit Gänseblümchen, durfte natürlich nicht fehlen. Der gelbe Zucker war der Favorit der Kinder, der Rest schmeckte jedoch auch hervorragend. Am Ende blieb jedenfalls nichts übrig.
Gut gestärkt meisterte die Gruppe dann auch den restlichen Weg um den Kolbenberg. Unterwegs wurden zahlreiche Ameisenhügel bestaunt und zum Abschluss gestaltete jedes Kind ein Blüten-Powerarmband. Mit diesen „Superkräften“ war der Parkplatz schnell erreicht, wo die Teilnehmer mit einer Pusteblumen-Massage verabschiedet wurden – bis zur nächsten Aktion am 5. Juli, wenn eine Barfußtour in Tauchenweiler auf dem Programm steht.
Mühlen im Rottal
Nach abenteuerlicher Anreise zur Buchengehrener Sägmühle starteten 15
Wanderer mit Wanderführer Christoff Lucke ins Rottal, um die dortigen Mühlen zu erkunden. Nach einer halben Stunde war auch schon die Voggenbergmühle erreicht. Als einzige Mühle im Mühlental produziert sie seit 1571 bis heute noch verschiedene Sorten Mehl. Weiter ging`s vorbei an einem riesigen von Bibern geschaffenen Biotop zum Hüttenbühlstausee und über die Mühle Hummelgautsche zum Rastplatz an der Heinlesmühle. Hier konnten sich die Wanderer bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken stärken. Auf dem Rückweg gab es dann noch eine Überraschung, denn in der Voggenbergmühle hat der Müller die Herstellung des Mehls bei laufendem Betrieb gezeigt. Beim Abschluss der 12 km langen Wanderung in der Ratsstube in Alfdorf zeigten sich die Teilnehmer von der herrlichen Landschaft begeistert.
In drei Tagen um den Überlinger See
Ein feines Ziel hatte Wanderführer Ottmar Schweizer für die Drei-Tages-Wanderung der Ortsgruppe Mögglingen ausgesucht: auf dem Premiumwanderweg „SeeGang“ in drei Etappen um den Überlinger See. Nach einer sehr frühen Bahnanreise ging es mit Verspätung in Ludwigshafen am See los. Bei kühlen Temperaturen führte ein steiler Anstieg über den Blütenweg zum Sipplinger Berg mit einer ersten Aussicht auf den westlichen Bodensee und weiter über Sipplingen nach Überlingen. Mit dem Zug „Seehas“ fuhren die Wanderer zurück zur Krone in Ludwigshafen.
Der zweite Tag begann mit einer kurzen Busfahrt nach Bodman, wo man natürlich einen neugierigen Blick in den Skulpturengarten von Peter Lenk warf, dem Schöpfer der Imperia im Konstanzer Hafen. Von hier führte der Weg wiederum steil nach oben zur Ruine Altbodman, die ihre einstige Größe noch erahnen ließ. Durch Wiesen und Wald ging es über die Höhen des Bodanrück, wo plötzlich sowohl der Überlinger als auch der Untersee und in der Ferne Radolfzell zu sehen war. Nach einer Waldrast war auch schon bald der Einstieg zur Marienschlucht erreicht, die nach 11-jähriger Schließung erst seit Ende März wieder begehbar ist und zwar über einen gigantischen Stahl-Treppensteg. Ob diese Ingenieurleistung hier wirklich sein musste, war man geteilter Meinung. Der weitere Weg nach Wallhausen war dafür umso idyllischer, denn er ging direkt am See entlang. Jetzt war es nicht mehr weit zu unserem zweiten Quartier, der „Seeschau“ in Dingelsdorf, die zwar etwas aus der Zeit gefallen schien, aber ein vorzügliches Abendessen mit Seeblick geboten hat.
Am dritten Tag hat sich endlich auch die Sonne gezeigt und für angenehme Temperaturen gesorgt. Über den Aussichtspunkt Purren mit einer herrlichen Rundumsicht wanderte die Gruppe durch blühende Obstwiesen und an stattlichen Landhäusern vorbei zu einer schier endlosen Platanenallee, die direkt zum Eingang der Mainau führte. Hier erhielten die Wanderer den Tipp mit der Brauereigaststätte, in der sie nach einem Abstecher zur Mittagrast einkehrten. Die Aussicht auf Freizeit und einen Stadtbummel führte zu der Entscheidung, die restliche Strecke nach Konstanz mit dem Linienbus zurück zu legen. Vom dortigen Hafen eröffnete sich den zufriedenen Wanderern noch ein herrlicher Blick auf die Allgäuer Alpen. Auf der reibungslosen Rückfahrt blickten die Teilnehmer auf drei wunderschöne Wandertage zurück und bedankten sich beim Wanderführer für die perfekte Planung und Organisation der Tour.
Ruine Altbodman In der Marienschlucht











