Über ogredakteur2moegglingen

Geboren am 21. März 1954 in Schwäbisch Gmünd. Dipl.-Ing. Architekt im Ruhestand

Im Bürger Besen

Einen goldenen Oktobertag hatten 21 Wanderer erwischt, die sich am letzten Freitag mit Wanderführer Thomas Riede auf den Weg gemacht haben, um vom Bahnhof Winnenden zum Ortsteil Bürg zu wandern. An einem Bachlauf entlang ging es aus Winnenden Richtung Hertmannsweiler, wo wir zufällig Wanderfreund Werner Pfeifer getroffen haben, der uns vor Jahren schon einmal durch Winnenden geführt hat. Am Paulinenhof vorbei führte der Weg durch den Wald bergauf nach Bürg, wo sich eine herrliche Aussicht auftat, die vom Fernsehturm über den Hohenasperg bis zum Stromberg reichte. Kurz darauf war auch schon der Bürger Besen erreicht, wo wir uns bei gutem Wein und leckeren Speisen der Familie Ungar stärken konnten. Die Zeit verging wie im Flug und beim dramatisch roten Sonnenuntergang musste der Wanderführer wieder zum Aufbruch drängen, denn es stand noch eine gute Stunde Wanderweg bis zum Bahnhof Winnenden an, zum Glück fast nur bergab. Die genussvolle Wanderung wurde dann in der Stadt noch mit einem Eis abgerundet. Dann war es auch nicht weiter schlimm, dass die zufriedene Gruppe erst eine Stunde später als geplant wieder in Mögglingen ankam.

Raus ins Glück …

… wollte am 4. Oktober eine kleine Gruppe mit dem Albverein Mögglingen. Am Treffpunkt am JuCa wurden zunächst alle Sinne geweckt, um bestens vorbereitet auf Glückssuche zu gehen.

Und siehe da: Kaum waren die Augen geöffnet, stand plötzlich eine kleine Schatzkiste in der Mitte! Was waren die Kinder doch für Glückspilze! Für jedes Kind gab es einen Goldtaler und einen Glückspilz-Anhänger. Doch den Fliegenpilzen fehlten noch die weißen Punkte, die sich die Kinder auf der kleinen Tour an verschiedenen Mitmachstationen erst noch verdienen mussten.

Begleitet von der Geschichte der kleinen Elli, die ebenfalls das Glück suchte, galt es zum Beispiel, Tiere zu erraten, die Glück bringen, beim Eichelwurf die Zielscheibenmitte zu treffen oder bei der „Lebendigen Kamera“ Glücksmomente einzufangen.

Als schließlich alle Punkte gesammelt waren, wartete in einem Versteck eine weitere Holzkiste mit Päckchen voller Bastelmaterial für einen eigenen Glücksvogel.

Während die Kinder ausschnitten und klebten, hatte die Glücksfee Rita Riede für eine weitere Überraschung gesorgt und Getränke und einen großen Hefezopf mitgebracht. Beim gemeinsamen Picknick machten sich die Erwachsenen Gedanken über weitere Glücksausflüge, während die Kinder im Bachbett und auf der Wiese ihr Glück fanden.

Zum Schluss half Glücksschwein Rosalie laut grunzend, den Rückweg zu meistern, bevor sich alle glücklich und zufrieden auf den Heimweg machten.

Die Glückssuche hatte sich also gelohnt – und dafür mussten wir gar nicht weit reisen. Denn das Glück wartete mitten in Mögglingen! Manchmal steckt es in einer kleinen Schatzkiste, oft aber auch einfach im gemeinsamen Erleben und Wandern.

Thomas Riede als Wanderführer zertifiziert

Der Vorsitzende unserer Ortsgruppe hat nach dem Besuch von 5 Wochenendlehrgängen mit insgesamt 80 Unterrichtseinheiten und bestandener praktischer und theoretischer Prüfung Ende Juni das Wanderführer-Zertifikat des Deutschen Wanderverbandes erhalten. Der Ausschuss gratuliert zu diesem Erfolg und freut sich, wieder einen aktiven zertifizierten Wanderführer in seinen Reihen zu haben. Die Ausbildung umfasste nicht nur Wanderthemen wie den Umgang mit topographischen Karten und Orientierung im Gelände sondern vermittelte auch Kenntnisse in Landschaftsgeschichte, Ökologie, Entwicklung der Kulturlandschaft, Geologie, Naturschutz und Landschaftspflege sowie Erlebnispädagogik. Führungsdidaktik, Recht und Marketing rundeten die Ausbildung ab. Voraussetzung für die Zertifizierung war der Nachweis einer aktuellen Erste-Hilfe-Ausbildung mit 9 Unterrichtseinheiten. Der schwäbische Albverein verspricht sich mit gut geführten, qualitätsvollen Wanderungen ein gutes Werbemittel für die Wandervereine und die Region. Die Ortsgruppe Mögglingen wünscht ihrem Vorsitzenden stets guten Zuspruch bei seinen Wanderungen.

Von Obertürkheim nach Esslingen

Einen guten Zuspruch hatte Wanderführer Thomas Riede am letzten Freitag bei seiner Wanderung von Obertürkheim nach Esslingen: nach der Bahnanreise ging es für die 24-köpfige Gruppe am Obertürkheimer Kirchberg durch die Weinberge gleich stramm nach oben zum ersten Ziel, der Grabkapelle auf dem Rotenberg. Doch die herrliche Aussicht entlohnte für die Mühen. Weiter führte der Weg auf den Anhöhen rund um Uhlbach bis zur Ausflugsgaststätte Sieben Linden, die zu einem kurzen Stopp einlud, bevor ein weiterer Anstieg zum Aussichtsturm Katharinenlinde des Schwäbischen Albvereins folgte. Hier wurden wir von Karl Rehberger und seiner Frau Siggi freundlich in Empfang genommen. Sie erklärten uns das herrliche Panorama, das von der mittleren bis zur westlichen Alb reicht und führten uns zur RSKN-Vereinsgaststätte, wo eine gepflegte Einkehr folgte. Danach führte die Wanderung noch eine Stunde weiter zur Esslinger Burg, wo uns Karl noch einiges zu Burg und Stadt Esslingen erklärte. In der Dämmerung ergab sich ein schöner Blick auf die Altstadt, bevor es über die vielen Stufen des Wehrgangs zum Bahnhof hinunter und heimwärts ging. Fazit:  eine schöne Tour.

Planwagenfahrt am 16.09.2026  – Pferdehof Köngeter, Pfahlbronn-Brech

Hab mein Wagen vollgeladen, voll mit Albvereinlern …..
Reiseleiter Christoff Lucke hatte zu einer Kutschenfahrt rund um Pfahlbronn eingeladen.
Trotz einsetzendem Regen war die Stimmung auf dem Planwagen und beim anschließenden Scheunenvesper ausgezeichnet. Kutscher Oskar Köngeter lenkte seine Alt-Württemberger Pferde souverän durch Wald und Flur während Frau Köngeter ein köstliches Scheunenvesper unter dem Motto „Essen so viel man will und kann“ vorbereitete. Nach reichlicher Stärkung und Einkauf im Hofladen wurde die Heimreise angetreten. Der Tenor unter den Teilnehmern lautete: Das müssen wir wieder mal machen.

Rundwanderung am 03.09.2026 bei Täferrot

Eine kleine, rein weibliche Wandergruppe war der Einladung von Wanderführer Christoff Lucke gefolgt und hat die Naturschönheiten an der Lein, auf der Durlanger Anhöhe und dem  Rottal erkundet. Der Weg führte von Täferrot zum Täferroter Stausee und entlang
der Lein mit vielen Biotopen. Nach dem Aufstieg nach Durlangen wurde dort ein Bäckerladen  zwar unplanmäßig aber mit Begeisterung gestürmt. Nach der Stärkung
bei Kaffee und süßen Stückchen ging der Abstieg zum Rehnenmühlenstausee und die Rückkehr nach Täferrot um so leichter. Der Abschluss fand im Gasthaus Adler in Mutlangen statt.

Spazierwanderung am 22.08.2026 zum Itzelberger See

Obwohl es zunächst nach Regen aussah, fand sich eine Gruppe von 8 Wanderern ein,
um den Spazierweg von Königsbronn zum Itzelberger See zu erkunden.
Wanderführer Christoff Lucke führte zunächst zum Brenztopf, der trotz der derzeitigen Temperaturen mit nur 7 °C Wassertemperatur 1.200  Liter pro Sekunde ausschüttet.
Weiter ging`s zur Klosteranlage der ehemaligen Zisterzienserabtei Königsbronn, die seit Ihrer Erbauung im Jahre 1303 bis heute eine sehr wechselvolle Geschichte erfahren hat. Die Gedenk-Skulptur des Hitlerattentäters Georg Elser war dann eine weitere Station, bevor der Weg zum See angetreten wurde. Entlang der Brenz im herrlichen Auenwald war bald das Etappenziel mit dem Golfkiosk erreicht, wo auch schon die erste Runde mit der Rikscha um den See gefahren werden konnte. Nach Stärkung durch Kaffee und Kuchen und Beendigung der zweiten Rikschafahrt  wurde mit einer Seeumrundung der Rückweg angetreten. Die Ziegelhütte in Königsbronn sorgte mit reichlichem Abendessen für einen gelungenen Abschluss.

Albverein kann auch Radtour

Am Donnerstag, 20.8.2026 fanden sich 9 Radler bereits um 7:00 Uhr am Marktplatz ein, um gemeinsam zum Bernhardus zu fahren. Über Heubach und Beuren ging es flott hinauf auf die Kitzinger Ebene und weiter zur Wallfahrtskapelle. Den Festgottesdienst hielt Dr. Wolfgang Gramer, der auch zur Gitarre griff und einige Lieder aus seiner Zeit in Argentinien zum Besten gab. Por amor – aus Liebe war  Thema seiner Predigt und man spürte seine Erfahrungen aus Südamerika förmlich. Nach der obligatorischen Roten im Wasserwecken und dem Stelldichein an den Ständen ging es zu einer kleinen Kaffeepause nach Böhmenkirch und weiter über Söhnstetten und Sontheim nach Steinheim, wo die Enttäuschung groß war, weil die Eisdiele geschlossen war. Also weiter durch`s Wental nach Tauchenweiler, wo wir uns nochmals stärken konnten, bevor es über Essingen und Hermannsfeld zurück nach Mögglingen ging. Die gut 65 km lange Tour hatte allen so gut gefallen, dass der Wunsch aufkam, der Schwäbische Albverein könne doch öfter so eine schöne Tour anbieten.

Auf den Spuren der Woellwarth

Gemeinsam mit dem Förderverein „Miteinander leben“ haben wir am letzten Freitag einen Ausflug mit dem Bus unternommen. Er ging zwar nicht weit, doch er war umso vielseitiger. Erste Station war auf dem Schlossgut Hohenroden, wo uns Philipp von Woellwarth in die Geschichte derer von Woellwarth einführte, die bereits 1401 Schloss Hohenroden erworben  und bis heute im Besitz haben. Vom Schlosshof und der historischen Kegelbahn konnten wir einen schönen Ausblick ins Welland genießen. Weiter ging die Fahrt nach Lauterburg, wo uns Paul Kuhn in der evangelischen Kirche mit seinen Sängerinnen und Sängern sowie drei Instrumentalisten wieder einmal mit einem wunderschönen Konzert verblüffte. Auch hier waren wir auf den Spuren der Woellwarth, hatte doch Georg Wolf I. von Woellwarth um die Wende zum 17. Jhdt. Burg und KIrche Lauterburg erbauen lassen  Mit einem Schwabenteller mit Maultasche, Bratwurst und Kartoffelsalat  fand der gelungene Ausflug im Dorfhaus einen Abschluss. Danke an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.