Spazierwanderung am 22.08.2026 zum Itzelberger See

Obwohl es zunächst nach Regen aussah, fand sich eine Gruppe von 8 Wanderern ein,
um den Spazierweg von Königsbronn zum Itzelberger See zu erkunden.
Wanderführer Christoff Lucke führte zunächst zum Brenztopf, der trotz der derzeitigen Temperaturen mit nur 7 °C Wassertemperatur 1.200  Liter pro Sekunde ausschüttet.
Weiter ging`s zur Klosteranlage der ehemaligen Zisterzienserabtei Königsbronn, die seit Ihrer Erbauung im Jahre 1303 bis heute eine sehr wechselvolle Geschichte erfahren hat. Die Gedenk-Skulptur des Hitlerattentäters Georg Elser war dann eine weitere Station, bevor der Weg zum See angetreten wurde. Entlang der Brenz im herrlichen Auenwald war bald das Etappenziel mit dem Golfkiosk erreicht, wo auch schon die erste Runde mit der Rikscha um den See gefahren werden konnte. Nach Stärkung durch Kaffee und Kuchen und Beendigung der zweiten Rikschafahrt  wurde mit einer Seeumrundung der Rückweg angetreten. Die Ziegelhütte in Königsbronn sorgte mit reichlichem Abendessen für einen gelungenen Abschluss.

Albverein kann auch Radtour

Am Donnerstag, 20.8.2026 fanden sich 9 Radler bereits um 7:00 Uhr am Marktplatz ein, um gemeinsam zum Bernhardus zu fahren. Über Heubach und Beuren ging es flott hinauf auf die Kitzinger Ebene und weiter zur Wallfahrtskapelle. Den Festgottesdienst hielt Dr. Wolfgang Gramer, der auch zur Gitarre griff und einige Lieder aus seiner Zeit in Argentinien zum Besten gab. Por amor – aus Liebe war  Thema seiner Predigt und man spürte seine Erfahrungen aus Südamerika förmlich. Nach der obligatorischen Roten im Wasserwecken und dem Stelldichein an den Ständen ging es zu einer kleinen Kaffeepause nach Böhmenkirch und weiter über Söhnstetten und Sontheim nach Steinheim, wo die Enttäuschung groß war, weil die Eisdiele geschlossen war. Also weiter durch`s Wental nach Tauchenweiler, wo wir uns nochmals stärken konnten, bevor es über Essingen und Hermannsfeld zurück nach Mögglingen ging. Die gut 65 km lange Tour hatte allen so gut gefallen, dass der Wunsch aufkam, der Schwäbische Albverein könne doch öfter so eine schöne Tour anbieten.

Auf den Spuren der Woellwarth

Gemeinsam mit dem Förderverein „Miteinander leben“ haben wir am letzten Freitag einen Ausflug mit dem Bus unternommen. Er ging zwar nicht weit, doch er war umso vielseitiger. Erste Station war auf dem Schlossgut Hohenroden, wo uns Philipp von Woellwarth in die Geschichte derer von Woellwarth einführte, die bereits 1401 Schloss Hohenroden erworben  und bis heute im Besitz haben. Vom Schlosshof und der historischen Kegelbahn konnten wir einen schönen Ausblick ins Welland genießen. Weiter ging die Fahrt nach Lauterburg, wo uns Paul Kuhn in der evangelischen Kirche mit seinen Sängerinnen und Sängern sowie drei Instrumentalisten wieder einmal mit einem wunderschönen Konzert verblüffte. Auch hier waren wir auf den Spuren der Woellwarth, hatte doch Georg Wolf I. von Woellwarth um die Wende zum 17. Jhdt. Burg und KIrche Lauterburg erbauen lassen  Mit einem Schwabenteller mit Maultasche, Bratwurst und Kartoffelsalat  fand der gelungene Ausflug im Dorfhaus einen Abschluss. Danke an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.